Koks und Nutten

Koks und Nutten

Bekanntermaßen schreibe ich ja nur Romane, um mir Koks und Nutten zu finanzieren. Regelmäßig gönne ich mir aber auch Schampus zum Frühstück (jenes Frühstück, das ich in aller Herrgottsfrühe, also gegen 15 Uhr, vom knackigen Popo eines 18-jährigen männlichen Sexworkers durch die Nase sniefe).

 

ZU LANGSAM

Foto: Alexas Fotos/unsplash

Neulich habe ich auf Facebook gepostet, dass in Bälde die Fortsetzung zu DER WOLF herauskommt. Daraufhin wurde ich öffentlich von einer Leserin beleidigt, weil ich so lange gebraucht habe. »Andere Autoren schaffen das doch auch. Wenn Sie das nicht können, suchen Sie sich einen anderen Job!«
*Blockgeräusch*
Ich kann halt nicht schneller schreiben, wegen der ganzen Partyexzesse und Orgien, die meinen zugedröhnten Alltag bestimmen. Frautorin muss Prioritäten setzen.

Es gibt ja die super organisierten Berufsschreiber, die jeden Tag exakt 3.000 Wörter schreiben und pünktlich um 17:00 den Rechner ausschalten, um zum Yoga zu gehen. Und es gibt die manischen Schreiber, die sich kopfüber in ihr Projekt stürzen und erst nach Monaten mit irrem Blick und Yak-Frisur wieder in die Realität zurückkehren (und sich fragen, wo die ganzen männlichen Stripper herkommen, die sich auf dem Sofa gegenseitig Schampus aus dem Bauchnabel lecken). Oh, es ist schon Sommer?

 

ZU DICK

Vor einigen Wochen schrieb mir eine andere Leserin per Email: »Leider finde ich Ihre Bücher viel zu dick. Man braucht mehrere Tage, um sie zu lesen. Daher werde ich sie nicht mehr kaufen.«
Auch auf Instagram lese ich des Öfteren: »Ich kaufe keine Bücher über 400 Seiten, die sind mir zu langatmig.« Oder »Catalina Wer? Nee, so dicke Wälzer lese ich nicht.«*
Kann man nix machen. Ist halt so.

Foto: Romy Vreeswijk/unsplash

Zurück zu Jules:
Ich hatte riesigen Bock auf die abgründige Story, auch wenn sie mir den letzten Nerv geraubt hat. Wir beide haben sehr viel Zeit miteinander verbracht, höhö. Mein Männe, wie man sich denken kann, hasst Jules von Herzen,
Buch ist jetzt fertig.
Mein Formatierungsprogramm für den Buchsatz sagt mir, dass das Taschenbuch über 840 Seiten haben wird, wenn es in lesbarer Schrift gedruckt werden soll.
Buch zu dick.
Tolle Wurst.

 

Druckerei 1 sagt zu Jules‘ Manuskript: »Nee, Taschenbücher drucken wir nur bis 460 Seiten. Und Cover mit Silberdruck gibt’s bei uns schon mal gar nicht. Aber wir machen auch hübsche Lesezeichen! Wollen Sie eines?«
(Vielleicht erinnert ihr euch: Teil eins von DER WOLF ist mit schickem Silberdruck auf dem Cover veredelt worden.)
Druckerei 2 sagt: »Joah, 800nochwas Seiten geht. Kostet aber pro Exemplar 33,-€, Sie kleine Koksnase. Ach, und Silberdruck gibt’s bei uns nicht.«
Druckerei 3 sagt: »Silberdruck: Null Problemo. Aber wir drucken nur bis 740 Seiten. Ist dann aber auch bezahlbar.«

 

Taschenbücher werden mit Klebebindung gebunden. Das geht nur bis zu einer gewissen Rückenbreite, ohne dass die Blätter beim Öffnen einzeln heraus segeln. Oder man nimmt Spezialpapier mit Spezialklebebindung from Hell. Einige spezielle Spezialdruckereien bieten so etwas an. Die kann ich mir aber nicht leisten.
Ab 800 Seiten ist so ein dicker gedruckter Klopper auch nicht mehr ganz so bequem zu lesen, ohne dass der Rücken bricht, der Text in der Falzmitte verschwindet oder man sich beim Lesen im Bett aus Versehen selbst damit erschlägt.
Dann ist da noch der Buchhandel, der sich lachend auf dem Boden kringelt, wenn er den dicken Klopper einer deutschen Indie-Autorin in sein Regal stellen soll (am liebsten bitte neben den neuen Stephen King, ja?). Das machen die nicht einmal dann, wenn ich verstohlen ein paar Tüten Koks über die Ladentheke schiebe.
Der Distributor will meine gedruckten Ziegelsteine auch nicht einlagern. »Kommen Sie wieder, wenn Sie was Handlicheres geschrieben haben.«

 

Frautorin hat jetzt folgende Möglichkeiten:
1. Hingehen und die Schriftgröße reduzieren, um Seiten einzusparen. Dann muss man halt eine Lupe beilegen (und natürlich ein Gramm Koks, sonst hagelt’s miese Rezensionen).
2. Das Manuskript radikal kürzen (»Es war eine laue Sommernacht …« – Sexszene – Happy End. Fertig. Der Leser kann sich die zugehörige Story selbst ausdenken).
Hmmm, oder ich streiche einfach alle E im Text (das E ist der am häufigsten verwendete Buchstabe), und schon wird aus: »Es war eine laue Sommernacht« das kongeniale: »S war in lau Sommrnacht …«
3. Ich verzichte einfach auf Prints und bringe nur ein Ebook heraus (weil Ebooks ja unendlich dick sein dürfen). Dann kann ich zwar nur noch mit Papiertüte über den Kopf vor die Tür gehen, weil sämtliche Buchliebhaber sich zusammenrotten und ein Kopfgeld auf mich aussetzen, aber das Leben ist halt kein Ponyhof, Frautorin.
Oberstes Gesetz: Ein Buch, dass nicht gedruckt erhältlich ist, existiert nicht. Punkt.
4. Ich teile das Manuskript in zwei Teile.
5. Oder ich lasse mich auf einen anderen Job umschulen. Koksdealende Huren zum Beispiel müssen sich mit solchen Luxusproblemen nicht herumschlagen.

 

Vor dem gleichen Dilemma stand ich ja schon bei SILENT, das dann ebenfalls als Dilogie erschienen ist.
Long Story short: Niemand ist damals tot umgefallen. Beschwert hat sich tatsächlich auch niemand.
Ich habe mich daher für Option 4 entschieden (obwohl Option 5 auch ihre Reize hat …).
Die Fortsetzung von DER WOLF ist jetzt zwei Buch … Buchsens … Bücher geworden. Beide Romane haben jeweils einen Umfang von weit über 400 Seiten.

 

ZU SCHNELL

Foto: Keith Luke/unsplash

Prompt wird mir mitgeteilt, dass sich eine Leserin in einer privaten Facebook-Gruppe (leider nicht bei mir persönlich) böse aufgeregt hat: »Miese Geldmacherei! Und überhaupt hat die Frautorin nicht lange genug an den Romanen geschrieben!!! Zwei Monate für je zwei Romane… Die Bücher sind Schrott! Eins11!« (sinngemäß).
Ich bewundere die Dame für ihre Fähigkeit, Romane kritisieren zu können, die noch gar nicht erschienen sind. Das ist der neue Next Level Shit, von dem sich Denis Scheck (jener Literaturkritiker, der einst einen Fitzek vor laufender Kamera verbrannt hat) mal eine Scheibe abschneiden kann: Bücher niedermachen, noch bevor sie auf dem Markt sind! Nicht, dass die bekiffte Frautorin sich noch ermutigt fühlt, hastig ein weiteres Buch herunterzutippen.

 

Tatsächlich habe ich nur insgesamt vier Monate an den beiden Romanen (die eigentlich ein Roman werden sollten) geschrieben.
Hexenwerk, gell?
Schön wär’s. Das Schreiben eines Buches besteht nämlich nicht nur aus Schreiben. Vor dem Tippen kommen die kruden Ideen, die schlaflosen Nächte, die gefüllten Notizbücher und die tausend Charactersheets (damit kann man aber nicht so gut angeben wie mit einem Bild von der Frautorin, die in seidenen Morgenmantel und mit wirrem Haar manisch in die Tasten haut, während Koksreste unter ihren Nasenlöchern kleben).
Bevor ich mit dem eigentlichen Schreiben zu Jules’ Geschichte angefangen habe, habe ich erst mal 5 oder 6 Wochen lang recherchiert. Ich habe das Giganto-Standardwerk Gewalt und Mitgefühl durchgeackert, sämtliche Bücher von Lydia Benecke und einen Haufen psychologischer Fachartikel mit massenhaft Fremwörtern gelesen – außerdem beide Teile von Blake. Ich habe YouTube-Videos angeschaut (jetzt weiß ich unter anderem, dass ich in diesem Monat sterben werde, weil ich geimpft worden bin) und Fachleute mit richtig bescheuerten Fragen belästigt, bis sie mich blockiert haben. Ich habe sogar einen bekannten Psychotherapeuten kennengelernt, der auf der Hare-Skala selbst alle Merkmale eines Psychopathen aufweist. Ich denke, ich werde mich bei ihm in Behandlung begeben.

 

Um recherchieren zu können, musste ich aber erst mal wissen, was ich wissen will. Das heißt, ich brauche einen Plot.
Der Plot zu Jules’ Geschichte ist bereits im letzten Jahr entstanden, gleich nach DIE FARBE DEINER LÜGEN, lose über einen Zeitraum von roundabout 2-3 Monaten hinweg (Notizbücher, Notizbücher …).
Anschließend – weil: Drama kann ich – hatte ich einen echt fiesen Unfall und das Schreiben spielte für eine lange Zeit keine Rolle in meinem Dasein.
Danach habe ich mich an KILLING SAINT gesetzt, weil die Bullhead-Fans gedroht haben, mir den Wendler und die Nena im Doppelpack auf den Hals zu hetzen, wenn nicht bald …
Im März/April 2021 konnte ich endlich mit der Recherche zum Plot von Jules’ Story anfangen. Im Mai 2021 begann ich mit dem, was Autoren angeblich die ganze Zeit tun: Tippen. Tippen. Tippen. Löschen. Neu schreiben. Tippen. Nachts aufschrecken und zum Rechner tappsen. Irgendwas löschen. Neu tippen. Überarbeiten. Nochmal überarbeiten. Alles kacke finden.
Emails beantworten, deren Inhalt in etwa lautet: »Wann kommt denn endlich die verdammte Fortsetzung zu den Wölfen?« Ein paar aufmunternde Teaser posten und feststellen, dass das eine total blöde Idee war. Denn nun fragen erst recht alle: »Menno, warum dauert das so lange?«
Beschließen, nie wieder Werbung zu machen. Dann wird das nächste Buch zwar nicht gekauft und ich muss auf das billigere Crystal Meth umsteigen, aber egal.

 

ZU TEUER

Foto: Marcin Ciszewski/unsplash

Ich halte es für durchaus angemessen, alle 100 Seiten einen Euro fürs Ebook zu veranschlagen, wobei ich jedoch bei 4,99€ die Grenze ziehe, selbst wenn der Wälzer über 800 Seiten hat. Bei mir gibt es kein Ebook über 4,99€, aber eben auch keine 99Cent-Bücher.
Schreiben ist Quälerei, wenn man es gut machen will. Wer etwas anderes behauptet, lügt. Meine Kopfgeburten samt schlafloser Nächte und meinen krummen Autorenrücken gibt’s nicht für Omme, basta.
Beim Print wiederum bestimmt die Druckerei den Preis, der vom tagesaktuellen Papierpreis abhängt (Papier ist das neue Gold, Leute!) und von der Auflage. Je mehr Bücher man drucken lässt, desto günstiger.
Der deutsche Verlag von Stephen King kann eine Mio Exemplare in der Superduper-Spezialdruckerei herstellen und in einem Flugzeughangar einlagern lassen. Trotzdem kosten Taschenbücher von Herrn King fast doppelt so viel wie meine.
Ich bin zwar nur die Dingens, die ihre Tantiemen für Koks und Nutten verprasst, bisher habe ich es aber trotzdem immer geschafft, meine gedruckten dicken Klopper halbwegs bezahlbar in die Shops zu bringen. Meine oberste Preisgrenze im Verkauf liegt bei 16,50€. Pro verkauftem Exemplar von DIE FARBE DEINER LÜGEN (704 Seiten) liegt der Gewinn bei 1,16€, denn auch die nette Buchhändlerin und der freundliche Distributor machen ihren Job nicht ehrenamtlich.

 

Es tut mir ehrlich, wirklich, total aufrichtig leid, dass ich Leser mit vorgehaltener Pistole zwinge, meine hastig heruntergetippten, völlig überteuerten Machwerke zu kaufen. Wie konnte ich denn auch ahnen, dass ich weltweit die einzige Autorin bin, die Bücher veröffentlicht?

Hiermit verkünde ich offiziell Folgendes:
• Niemand muss meine Romane kaufen oder gar lesen.
• Ich schreibe auch weiterhin nur 2-3 Romane pro Jahr, und zwar so, wie ich es für richtig halte: Mal schnell, mal laaangsam. Meinem Koks-Dealer ist das sowieso hupe.
• Ich würde echt voll gerne nur ein Buch alle zwei Jahre herausbringen, so einen richtig schönen dicken Klopper, und das gratis. Geht aber nicht.
• Das mit dem Koks und den Nutten war gelogen (mein einziges hartes Laster sind Weingummis. So, jetzt ist es raus).


* Mein bisher dickstes Buch ist übrigens DEMON INSIDE mit 764 Seiten. Ohne Silberdruck auf dem Cover. Im Buchhandel nur auf Bestellung erhältlich, weil zu dick.

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  • Es ist kein Buch so recht gemacht,
    es kommt ein Spötter der´s veracht.
    Drumm gehe hin und schweige still
    es schreibt ein jeder wie er will.

    Frei nach einen etwas umgewandelten Spruch an einer Hauswand 🙂

    6. September 2021 at 14:22
  • Bärbel owald
    Antworten

    😂😂😂Moin, laß dich von solchen Hohlbirnen nicht ärgern. Deine Bücher sind genau richtig und die Person ist in dem Chat ganz schön ausgezählt worden -ist einfach so
    Wer keine Ahnung hat -sollte einfach mal die Fresse halten
    Ich und sehr viele andere freuen uns auf das Wochenende und die Bücher 😂😂
    Lg bärbel owald

    6. September 2021 at 15:03
  • Claudia Hübner
    Antworten

    Ich liebe deine Bücher!
    Ich liebe deinen Humor!
    Ich liebe deinen .. diesen Blog!

    Bitte bitte – bleib einfach so, wie du bist und höre niiiiiiemals auf zu Schreiben!

    6. September 2021 at 15:10
  • Britta Pohl
    Antworten

    Ich sage immer: alles unter 300 Seiten ist kein Buch, sondern eine Zeitschrift.
    Ich freue mich wahnsinnig auf die neuen Bücher!
    Darauf noch ein Näschen Koks… Und dann ist blad WE.
    Danke, Cat.

    6. September 2021 at 15:24
  • Ilona Kunter
    Antworten

    Hallo Frau Frautorin,
    Oha, auf den Post in Facebook habe ich auch geantwortet. Ähnlich deiner Antwort. (Nur ohne Koks und Huren und so).
    Es war wirklich ärgerlich, das zu lesen.
    In den anderen Kommentaren relativierte sie ihre Aussage ein wenig und sie gab zu damit provozieren zu wollen, Dennoch blieb sie dabei, dass es sie ärgert.
    Eine Geschichte braucht so lange bis sie fertig ist. Ist sie in kurzer Zeit fertig, dann schön. Dauert es länger, dann ist das auch gut.
    Was mir, abgesehen von deinen Büchern, noch so gefällt, ist die Tatsache, dass du nichts versprichst. Du sagst nicht, dann und dann ist das Buch fertig und hälst es nicht. Du bleibst aber in Kontakt und das ist toll.
    Ich freue mich auf die Bücher, ob auf ein, zwei oder drei… Egal.
    Bleib dir weiter treu.
    Bis demnächst
    Liebe Grüße
    Ilona

    6. September 2021 at 16:33
  • Steffi Megebier
    Antworten

    Da sieht man Mal das du dein Handwerk verstehst. Super beide Daumen hoch. Mach weiter so👍😀

    6. September 2021 at 17:34
  • Sandra Ott
    Antworten

    Was soll man dazu noch sagen… Wir wollen ja schließlich nicht, dass du dir das billig gestreckte Zeug reinziehen musst und deine Sexsklaven gar Bierwampen und Männerhupen haben, deshalb: Mach einfach bitte weiter wie bisher – und sollten dir mal die Ideen für neue Bücher ausgehen, fasse einfach deine Blogbeiträge als „Gesamtkunstwerk“ zusammen, denn schon allein die sind lesenswert 😂. Lg Sandy

    6. September 2021 at 20:03
  • conny lang
    Antworten

    Oh 😯 hier gibts ja kleine Schnipsel shot‘s die ich mir rein ziehen kann…. Herrlich genau mein Humor 😍 das ist perfekt bevor das ich das gut gereifte Buch Fass öffnen kann …

    6. September 2021 at 22:50
  • Liebe Catalina, ich finde du solltest dich nicht rechtfertigen, denn das Ergebnis spricht für sich selbst. Ich persönlich liebe Dicke Wälzer. Muss allerdings gestehen, dass ich mir noch nie Gedanken über die negativen Eigenschaften eines Buches mit ü.800 Seiten gemacht habe. Bin froh das jetzt zu wissen und kann dir nur danken für deine Entscheidung. Schlussendlich haben wir, die Leser der Print Ausgaben mehr davon.
    Deine Loni

    7. September 2021 at 19:26
  • Claudia
    Antworten

    Ich hatte den post auch auf FB gelesen und dachte w..a fu… für mich gollkommen unverständlich. Est tut mir auch sehr leid das du dich als Frautorin von fantastischen Büchern mit so etwas rumschlagen /- ärgern musst. Weshalb muss man meckern und meckern wenn man selbst nix auf die Reihe bekommt. Ich bin so dankbar über DICKE DICKE WÄLZER, oder 2 Bücher hintereinander, denn dann darf ich länger in der tollen Phantasie von Frautorin mitleben. 🧿🙏🙏🙏🙏Danke. Lass Dich nicht ärgern, 👃bestäube dei Näschen🤣🤣🤣 trink ein Fläschchen 🥂🍾🍹🍸🍷was auch immer, und leg die Füsse hoch und lass sie dir vom Stripper 👮👷👨‍🚒🦸🦸‍♂️massieren❤❤❤❤

    9. September 2021 at 19:56
  • Gertraud Nötzel
    Antworten

    Laß Dich von solchen Bekloppten nicht ärgern. Deine Bücher sind das Geld allemal wert und ich würde auch noch mehr bezahlen dafür. Qualität kostet eben – Zeit und Geld.
    Also mach weiter so.

    10. September 2021 at 12:19
  • Birgit Becker
    Antworten

    Hallo Catalina, super Reaktion von dir. Für die Mehrheit deiner Fans ist alles gut, so wie du bist. Koks und sklaven bringen dich zu neuen Inspirationen 😂, also gönn es dir. Ich hatte, wegen der Dicke der Bücher, in einem anderen Newslettern, über die Problematik gelesen und finde es super, das Buch zu teilen und beide gleichzeitig zu veröffentlichen. Alles richtig gemacht. Also lass die Quäker quaken und nicht weiter beachten.
    Ich fange gleich an zu lesen. Wünsche dir ein schönes Wochenende und bleib gesund.
    Lg. Birgit

    11. September 2021 at 11:56
  • Kerstin Lipinski
    Antworten

    Vielen Dank für den Einblick in das Innerste einer Frautorin. Gut, dass der Winter bald kommt um ein dickes Frautorinnen-Fell wachsen zu lassen. Denn das schützt hoffentlich die unendliche Fantasie, lässt weiterhin schräge Protagonisten schöpfen und spannende Stories entstehen.
    Egal wie kurz oder lang die Story in einem oder mehreren Bänden, bitte nicht von wenigen Bekloppten ausbremsen lassen!
    Ich warte weiterhin gerne!

    11. September 2021 at 12:54
  • Ilona Lindemann
    Antworten

    Ich liebe Bücher, die mich mitnehmen. Die ausgefeilte Plots haben, Charaktere die liebevoll und sorgfältig behandelt wurden. Bücher, die ich öfter als einmal lese. Ich habe alle Deine Bücher. Sagt eigentlich alles. Ach ja, ich liebe auch Wortschöpfungen, die dann zu meinem Lieblingswort des Monats werden. Danke für Diese

    11. September 2021 at 14:34
  • Meike
    Antworten

    Liebe Catalina,
    es sind Deine Bücher. Du entscheidest. Ich freue mich auf Deine „dicken“ Bücher, da hat man wenigstens mal was zum Lesen. Schlimm finde ich die
    80-Seiten-„Bücher“. Du machst es genau richtig. Ein Buch dauert so lange, wie es eben dauert. Deine Bücher sind es wert darauf zu warten.

    11. September 2021 at 14:37
  • ElkeHug
    Antworten

    Das heisst nicht Popo, das heisst Arsch. Und an dem lässt Du dir sicher die dummdreisten Bemerkungen vorbeigehen. Es gibt langweilige dünne und langweilige dicke Bücher. Und spannende dünne und spannende dicke. Also deine haben mich immer gut unterhalten. Wegen einer gewissen Affinität zur Rockerszene – mein Mann hat mal einem Rocker das Leben gerettet, und mir sind sie auch seit dem Tod meines Mannes gute Freunde, das sind jetzt 30 Jahre , in die wir gemeinsam jedoch in örtlicher Ferne Freundschaft pflegen.) Und wegen einer weiteren Affinität zu Dark Stories mit verliebten Dämonen (die Dreizehn Tage und die Folgebücher gehen mir immer noch nach, ich frage mich immer noch, was Amon macht, wenn sein Sonnenkind stirbt, kannst Du da nicht eine gewisse Sehnsucht stillen? Ihn entdämonisieren, aber das wäre kontraproduktiv oder sie bitte in den gaudy Engelstatus mit ewigem Leben katapultieren) – sind auch die anderen Bücher gern gesehene Gäste in meinem Kindle-Buchregal.
    Bitte schreibe weiter. Gerne auch dünne Bücher. Aber lieber dicke.

    11. September 2021 at 19:37
  • ElkeHug
    Antworten

    Achja, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die anderen Gier oder Rachsucht oder Neid vorwerfen, meist selber darunter leiden. Insofern, was solls?

    11. September 2021 at 19:39
  • Anja Fleischmann
    Antworten

    Hi Catalina!

    Bin nicht bei FB, hab gar nicht mitbekommen, dass dich ein angeblich lesefreudiger Vollpfosten beleidigt hat 😅

    Seit „Ode an die Nacht“ bin ich deinen Büchern regelrecht verfallen 😊 und freue mich immer wie Bolle über jeden neuen dickeren oder dünneren Wälzer 💓💓💓, egal, wie lange du dafür brauchst! Mein „Koks & Nutten“ ( aka erfülltes Leben 😉, da ist Lesen ganz vorne mit dabei!) muss ich mir auch erarbeiten, gibt halt nix umsonst auf dieser schönen Welt 🤪 Für Geschichten, die mich unterhalten, mitreißen, fesseln, süchtig machen – die Bullenschädel auf jeden Fall 👍🏼 – geb ich gerne Geld aus!

    12. September 2021 at 13:49
  • Sandra
    Antworten

    Ich habe vor einigen Tagen einen Artikel über die „ständig Empörten“ gelesen. Social Media ist ja Segen und Fluch zugleich. Segen, weil man sich im besten Sinne zu einem Thema austauschen kann und Fluch, weil jeder Bekloppte seine Meinung ungefiltert herauspusten kann. Nicht falsch verstehen Kritik darf und sollte ausgeübt werden, es steht aber immer das „Wie“ dahinter. Wenn eine bis dato geneigte Leserin kein Buch mit mehr als 300 Seiten lesen mag oder dazu vielleicht nicht in der Lage ist, so what! Es ist ja ihr Verlust. Aber es gibt ja immer noch die Groschenromane bei Rewe, die haben meistens die gleiche Seitenlänge :-).
    Auf so einen Klopper mit der Schreibgeschwindigkeit muss man echt erst einmal kommen. Aber ist auch so ein Zeichen unserer Zeit. Schneller Konsum und das ständig und dann noch mit viel Abwechslung. Scheiß drauf! Wir Frauen sollten doch eigentlich sagen, schön langsam, dann haben wir auch was davon…
    Mach in Deinem Rythmus weiter. Es sind Deine Babys und Du entscheidest, wann, mit wieviel Seiten und zu welchem Preis diese veröffentlicht werden. Und die geneigten Leserinnen werden mit Qualität belohnt, mal davon abgesehen, die wenigsten Ahnung haben, was alles für eine Veröffentlichung notwendig ist.
    In diesem Sinne…

    13. September 2021 at 10:58
  • Jackie
    Antworten

    Öhm ja, ich war gerade ehrlich schockiert, dass es scheinbar zu dicke Bücher gibt …..? Ich meine, gerade wenn man als Hobby gerne liest freut man sich doch eigentlich darüber oô
    ich persönlich liebe deinen Schreibstil und auch, dass deine Bücher eben gerade nicht nur 200 Seiten haben…die Geschichten haben Hand und Fuß und sind dermaßen spannend, da brauch ich meist keine zwei Tage, bis es durchgelesen sind. (Geflasht von der Story bin ich allerdings noch wochenlang…. zum Leidwesen meines Mannes, der sich das alles dann anhören muss 😉 – aber ist Frau glücklich, hat er ein entspanntes Leben…)
    bitte, bitte mach so weiter wie bisher, lass dich von so negativen Gerede nicht beeindrucken …es gibt tatsächlich Menschen, die sind nur glücklich wenn sie sich beschweren oder ihre Meinung ungefragt kund tun können – auch wenn sie sich nicht mal richtig für das Thema oder die Bücher interessieren….

    Halt bitte die Ohren steif und mache in deinem Tempo weiter, so wie bisher
    Ps. Ich freue mich schon auf den nächsten Bullheads-Roman …egal wann und wo es soweit sein wird

    Liebe Grüße

    15. September 2021 at 22:19
  • Wiltrud
    Antworten

    Zu dicke Bücher? Was stimmt mit den Leuten nicht??!?zwei12?!?

    Ach ja… In FB-Gruppen und Mütterforen sehr beliebt: „Ich hab jetzt nicht alles gelesen das war mir zu viel Text, aber…. hier völlig unsinnigen Ratschlag hineindenken)“.

    Auch wenn ich Mr. King sehr schätze, immerhin hat sein bescheuerter Clown mir mit 10 einen völlig unsinnigen, aber sehr heftigen Hass auf rotnasige Wesen mit roten Luftballons beschert (Ich habe seine Bücher halt einige Jahre nur bei Tageslicht gelesen, Bannkreis inklusive), so kann ich doch mit deiner Veröffentlichungsgeschwindigkeit leben. Zwar nach manchen Enden seufzend, aber mir ist sehr bewusst, dass ein gutes Buch neben Koks und Sexsklaven aus Weingummi nun mal Zeit und viel Arbeit braucht.

    Mach so weiter, du bist eine ziemlich wunderbare Frautorin.

    17. September 2021 at 18:56

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